Immobilienfinanzierung Unterlagen

Immobilienfinanzierung Unterlagen

Dir sind die Grundlagen der Immobilienfinanzierung inzwischen geläufig und willst jetzt wissen welche Unterlagen für die Immobilienfinanzierung notwendig sind? Dann lese dir jetzt gleich diesen Artikel durch.  

Eine Bank benötigt für die Prüfung und Beantragung der Immobilienfinanzierung folgende Objektunterlagen:

 

Exposé

Hier stehen alle wichtigen Eckdaten rund um die Immobilie drinnen. Zum Beispiel Baujahr, Größe, Anzahl Zimmer und Bäder usw. Wenn es sich um eine ältere Immobilie handelt, ist es hier auch immer besonders interessant, wenn alle Modernisierungsmaßnahmen erwähnt werden. So weißt du auf den ersten Blick was bereits an der Immobilie gemacht wurde und wo du gegebenenfalls noch investieren musst. Der Zustand der Immobilie entscheidet über die Bewertung und damit auch über den Zinssatz deiner Immobilienfinanzierung.

 

Flurkarte bzw. amtlicher Lageplan mit eingezeichnetem Gebäudestand

Hier handelt es sich um eine Art „Stadtplan“,

auf dem die Grundstücksgrenzen eingezeichnet sind und die einzelnen Gebäude. Dieses Dokument benötigt die Bank für die Bewertung und Einschätzung der Lage, somit ist dies auch besonders wichtig für deine Immobilienfinanzierung.

 

Grundbuchauszug

Ein aktueller Grundbuchauszug, der idealerweise nicht älter als 3 Monate ist wird benötigt. Hier stehen nicht nur für die Bank, sondern auch für dich ganz wichtige Informationen drinnen. Wie groß ist das Grundstück, welche Rechte und Pflichten sind mit dem Grundstück verbunden. Für die Beantragung der Immobilienfinanzierung sind wichtige Daten wie Grundbuchblatt, Flurnummer, Flurstück und Grundstückgröße enthalten, die im Vorfeld schon benötigt werden.

 

Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)

Wenn du eine Eigentumswohnung kaufen möchtest, benötigst du neben dem Grundbuchauszug auch die sogenannte Teilungserklärung. Hierin ist genau aufgeschlüsselt welchem Eigentümer wie viel an der Immobilie gehört. Hier sind auch so Begriffe wie Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum und Wohnungseigentum geregelt. Im Fall einer Eigentumswohnung ist das ein sehr wichtiges Dokument, dass die Bank für die Prüfung deiner Immobilienfinanzierung benötigt. Aber auch dir hilft es zu verstehen, was genau an dem Haus dir gehört und welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind.

 

Bemaßte Baupläne (Grundriss- und Schnittzeichnungen)

Es ist besonders wichtig, dass auf den Bauplänen Maße eingezeichnet sind. Ein neuer digitaler Plan sieht zwar schick aus, nützt der Bank jedoch nichts. Denn die Bank muss sich ein Bild über die Größenverhältnisse deiner Immobilie machen und das geht nur anhand der Maße. Sollte der Verkäufer die Grundrisse nicht mehr haben, kann man diese in der Regel beim zuständigen Bauamt anfragen, da sie in der Bauakte abgeheftet werden. Wenn das Bauamt auch nichts mehr hat, dann müssen die Grundrisse neu gezeichnet werden, denn dieses sind notwendig für die Beantragung deiner Immobilienfinanzierung.

 

Wohnflächenberechnung

Die Wohnflächenberechnung ist eine Art Erweiterung der bemaßten Baupläne. Hierauf ist auf einem Blick ersichtlich, wie viele Zimmer es gibt und wie groß diese sind. Dieses Dokument hilft dem Bänker dabei eine gute Einschätzung deiner Immobilie vorzunehmen und damit eine gute Basis für deine Immobilienfinanzierung zu schaffen.

 

Objektfotos von innen und außen

Für die Bewertung deiner Immobilie und damit für deine Immobilienfinanzierung sind auch die Fotos entscheidend. Die Bilder sagen sehr viel über den allgemeinen Zustand der Immobilie aus und geben der Bank einen Anhaltspunkt darüber wie viel du eventuell in die Modernisierung investieren müsstest oder auch wie gut der aktuelle bauliche Zustand ist.

 

Jetzt fehlt dir nur noch die richtige Strategie für die Immobilienfinanzierung, lese dir am besten diesen Artikel dazu durch.. Hast du dir auch schon angeschaut wie viel Baufinanzierung du dir leisten kannst? Mehr Infos zu dem Thema findest du hier.

0
Feed

Einen Kommentar hinterlassen